Geschrieben von Chris in
Die Welt an sich, Die Welt der Gefühle, Die Welt der Philosophie, Die Welt in mir
Freitag, 20. Februar 2009
Harmonie, Kraft, Weg...
Ein gutes Jahr betreibe ich diesen Sportgehe ich diesen Weg nun schon... und immer noch bin ich dabei, nehme eben diese Kraft zwei- bis dreimal die Woche aus der Sporthalle mit heim... vielleicht mal etwas Zeit, zu überlegen, was er mir gebracht hat, mir bedeutet. Denn irgendwie ist diese Kunst, Sport mag ich sie nicht (mehr) nennen, viel mehr als körperliche Ertüchtigung für mich geworden.
Gelerntes
Stelle Dich Energie niemals in den Weg!
Wenn jemand Energie aufwendet, um Dir zu schaden, dann musst Du mindestens ebensoviel Energie aufwenden, um diese zu stoppen. Im Regelfall muss diese Energie auch noch an einer Stelle aufgewendet werden, an der die Negierung der Kraft Dir mehr weh tut als dem Angreifer.
Viel weniger Energie benötigst Du, um diese Energie umzuleiten!
Sei niemals dort, wo die Energie des Angriffs wirken soll!
Die Energie, die ein Angreifer aufwendet, wendet er auf in der Erwartung, dass sie ihr Ziel findet und dort gestoppt wird.
Dieses Ziel, diese Stoppwirkung, nicht zu erzielen, macht den Angreifer selbst zum Ziel, wirft ihn aus dem Gleichgewicht, denn sein Angriff bedingt, dass er mehr Energie aufwendet, als er im Zweifel beherrschen, ausgleichen kann - schließlich soll diese Energie auch Deine Kraft, Deinen Widerstand überwinden - er erwartet, dass DU sie für ihn stoppst, sie ihm abnimmst! Passiert das nicht, hat er ein Problem...
Brich das Gleichgewicht des Angreifers
Der Angreifer hat, wie jeder Mensch, eine natürliche Tendenz, sich selbst in eine, wenn auch dynamische, so doch stabile Lage zu bringen - hinter diesem Streben nach Gleichgewicht tritt (fast) alles Andere zurück.
Bringst Du ihn aus dieser stabilen Lage, wird er danach streben, sie wieder einzunehmen - dieses Streben braucht nur um ein Geringes verstärkt zu werden, um sich in´s Gegenteil zu verkehren, sein Gleichgewicht in die entgegengesetzte Richtung zu brechen, und ihn damit endgültig zu Fall zu bringen.
Biete dem Gegner ein FAST erreichbares Ziel
Bietest Du ein solches Ziel, wird sich sein Geist auf dieses fast erreichte Ziel fokussieren. Bietest Du ihm ein solches NICHT, wird er sich frei entscheiden, und ein eigenes Ziel suchen - auf diese Zielwahl wirst Du wenig bis keinen Einfluss haben.
Beispiel: Gerade im Training wird oft ein Angriff verwendet, in dem der Angreifer versucht, das (leicht hingehaltene) Handgelenk des Verteidigers zu greifen. Wenn der Verteidiger dieses Handgelenk zu weit wegzieht, wird sich der Angreifer ein anderes Ziel suchen - ein Schlag zum Bauch, ein Schlag zum Kopf, ein Tritt.
Bleibt dieses Handgelenk jedoch kurz vor der greifenden Hand des Angreifers (oder wird diesem zunächst überlassen), wird sich sein Geist auf das kurz bevorstehende Erreichen dieses Angriffsziels konzentrieren - er unterlässt andere, eigene Zielwahlen, und beachtet Aktionen des Verteidigers weniger.
Setze Deine Kraft gegen die Schwäche des Gegners, nicht gegen seine Stärke
Viele Gelenke und Muskeln des Körpers sind in einer Richtung stark, in der Gegenrichtung aber kaum belastbar, und dort oftmals extrem empfindlich. Beispiele: eine Hand hat viel Kraft, sich zu schließen, aber kaum welche, sich zu öffnen. Eine Hand, die einmal zugegriffen hat, zu öffnen, ist schwer. Eine gegriffene Hand am Wiederöffnen zu hindern, benötigt so gut wie keine eigene Kraft. Bittet einen Partner, Euch sein Handgelenk zum Zugreifen zur Verfügung zu stellen. Greift, und haltet fest. Bittet den Partner, Euren Griff zu lösen - auch mit der zweiten Hand ein Unterfangen, das viel Aufwand erfordert. Bittet ihn, seine zweite Hand auf Eure zu legen, und versucht dann, Eure Hand, die einmal zugegriffen hat, zu öffnen...
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Nur einige Aspekte dessen, was mir der Weg der Harmonie der Energien bisher beigebracht hat - und das Wenigste davon ist nur auf die körperliche Auseinandersetzung anwendbar...
Ai, Ki, Do - Harmonie, Kraft, Weg. Ein Weg, auf dem ich viel gelernt habe, und begierig bleibe auf das, was ich morgen erlebe, morgen erfahren werde...
Geschrieben von Chris in
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Freitag, 2. November 2007
Heise berichtet im Newsticker, dass das Bundesministerium des Inneren "verbesserte" Wahlcomputer für Wahlen zugelassen hat.
Ein Schritt in die völlig falsche Richtung, wie ich finde.
"Wahlcomputer" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
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Dienstag, 9. Oktober 2007
Ich hab hier schon einmal über Marco gesprochen und gesagt, dass eine Einflussnahme auf die türkischen Gerichte weder sachdienlich noch korrekt ist. Dabei bleibe ich auch - Marco wird sexueller Mißbrauch vorgeworfen, und mit diesem Vorwurf kommt eine Freilassung meiner Meinung nach auch in Deutschland nicht in Frage. Punkt.
Durch die Abläufe, über die die HAZ berichtet, und das Verhalten der angeblich missbrauchten Charlotte beziehungsweise ihrer Mutter zum Possenspiel, das selbst strafbaren Charakter bekommt.
"Posse" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
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Mittwoch, 12. September 2007
Der Spiegel berichtet, dass der Unions-Fraktionsvize Bosbach eine Registrierung von Menschen fordert, die zum Islam konvertieren. Und das ist nicht eben mal "in´s Unreine gedacht", ein Schnellschuß - von dieser Idee ist der Mann seit langem begeistert
Merkt der gute Mann die Einschläge noch? Das ist hart an der Kante zu §130 StGB!
Mit Registern dieser Art haben wir in Deutschland ja durchaus Erfahrung - mit derartigen Registern Andersgläubiger hat es schon einmal begonnen.
Was kommt als nächstes? Schutzhaft (zum Schutz des Staates und der Bürger, nicht zu dem des Schutzhäftlings), oder erst einmal eine Kennzeichnungspflicht, am Besten dann auch noch ausgeweitet auf andere, verdächtige Personengruppen (Scientologen, Zeugen Jehovas - die haben damit eh schon Erfahrungen machen müssen)?
Welche perverse Idee - um die Freiheit zu verteidigen, geben wir sie auf??? Wehret den Anfängen...
Geschrieben von Chris in
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Mittwoch, 27. Juni 2007
Momentan überschlagen sich in den Medien die Berichte über den 17jährigen Marco W., der nach einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs einer Dreizehnjährigen in türkischer Haft sitzt. Medien wie Politik überschlagen sich mit Forderungen nach Freilassung von Marco, der sicherlich ein armes Schwein ist. Stimmen werden laut, die die Beitrittsfrage der Türkei zur EU mit dem armen Würstchen aus Uelzen verknüpfen. Die Haft und das Verfahren gegen Marco würden zeigen, wie weit die Türkei noch von Europa entfernt sei, und Politik wie Diplomatie, am Ende also die Bundesregierung, fordern die Freilassung Marcos vor Prozessbeginn.
Was für ein horrender, populistischer Schwachsinn...
Wohlgemerkt, Marco tut mir leid. Ich glaube ihm bis zum Beweis des Gegenteils seine Darstellung, dass das Mädchen ihm gegenüber behauptet habe, sie sei 15 - Hey, der Bengel ist 17, und im Urlaub, da kommen Flirts vor, und wer mir jetzt erzählt, dass er sich (speziell in dem Alter) von seinen Flirts erst einmal den Pass zeigen lässt, um sicher zu gehen, der lügt meiner Meinung nach einfach. Aber den türkischen Behörden ist meiner Ansicht nach hier nichts vorzuweisen. Was hier im Raume steht, ist eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger, und die wird auch in Deutschland in einem ähnlich gelagerten Fall kaum anders behandelt werden können.
"Ein Türkei-Urlaub und seine Folgen" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
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Mittwoch, 25. April 2007
Einfach ein Gedanke, der mir durch den Kopf schoß heute morgen...
Dieser Tag ist Deiner, wer auch immer Du bist - geh hinaus und erobere ihn, hole ihn Dir, mach ihn zu DEINEM Tag...
Jeder Tag ist Dein Tag, aber kaum einen wirst Du geschenkt bekommen. Du mußt darum kämpfen, ihn Dir erobern, ihn gewinnen - oft genug ein harter Kampf, und manche Tage sind ein echtes Biest als Gegner. Sei nicht böse oder traurig, wenn er Sieger bleibt - morgen komt ein neuer, und der ist sicher viel leichter zu erobern.
Hast Du ihn zu Deinem gemacht, gerade wenn das nach hartem Kampf das Ergebnis ist, wirst Du glücklich sein... und je härter der Kampf, desto schöner das Ergebnis.
Die wenigen Tage, die Du geschenkt bekommst, sind nur willkommene Ruhepausen vor dem Kampf um den nächsten Tag... wunderschön, aber nicht zu vergleichen mit einem Tag, den Du Dir selbst erobert hast!
"Expugno Diem - Erobere den Tag" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
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Mittwoch, 28. März 2007
Ich war gestern abend das erste Mal gemeinsam mit meinem Hexchen in SecondLife - geht ja genug durch die Medien darüber.
Eine tolle Welt, voller schöner Menschen - sicher was zum Entspannen, Erholen.
Doch für wieviele Bewohner wird des zweite Leben zum Ersten? Ich sehe in meinem Standard-Online-Rollenspiel Freewar oft genug, wie Leute die Spielwelt der Realen mehr und mehr vorziehen, sich darin verlieren... das ist einfach bei Online-Spielen, und SecondLife ist gleichzeitig ein derart idealisiertes Abbild einer fast realistischen Welt (manche Bilder sind traumhaft schön - werden nachgeliefert!), dass es hier noch eine Nummer einfacher ist...
Dazu kommt noch, dass es zwar basismäßig möglich ist, das Spiel gratis zu spielen, doch bald schon entdeckt man Dinge, die man haben möchte - und für die man Linden-Dollars braucht, um sie zu erhalten. Die wiederum gibt´s in geringen Mengen für einen Bezahl-Account, oder direkt gegen harte Euros... ich vermute mal, das kann ganz gut in´s Geld gehen, wenn man nicht SEHR aufpasst...
Geschrieben von Chris in
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Dienstag, 13. März 2007
Mal wieder drüber gestolpert... und nachdenklich geworden. Ihr auch!?
100 Einwohner
Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:
"Lustig? Nachdenklich?" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
Die Welt der Philosophie, Die Welt der Poesie
Montag, 26. Februar 2007
 Mal wieder im Bücherschrank gekramt, und ein Buch herausgenommen, das ich normalerweise recht ungern anfasse - zu intensiv sind die Beschreibungen, zu schrecklich die Vorstellungen - seit der Geburt von Dennis habe ich mit solchen Büchern, die ich früher massenhaft verschlungen habe, echte Schwierigkeiten.
Und dennoch packt mich dieses Buch immer wieder... ich bin ein echter Fan von Techno-Thrillern, so, wie sie z.B. Tom Clancy früher schrieb (die letzten Bücher dieses Autors sind stumpf Schrott), und hier ist einer reinsten Wassers, an der Grenze zu Politik und Philosophie...
"Gegenschlag - Eric L. Harry" vollständig lesen
Geschrieben von Chris in
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Freitag, 12. Mai 2006
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft
Das Zitat is von meiner Oma, die hatte reichlich davon (also, von den Zitaten) - ich mittlerweile auch.
Und immer wieder stelle ich fest, dass Eifersucht nicht zwingend die Beziehung zweier Liebenden betrifft - das beginnt viel früher. Sie ist Begleiter in jeder Beziehung, mag sie auch noch so entfernt sein, und wird schlimmer, je näher man sich kommt.
Eifersucht ist nicht (ich wiederhole: NICHT) an Sex und ähnliches gebunden, sie tritt viel früher auf. Das Grundübel ist, dass man sein Selbstbild, seinen eigenen Wert, für den anderen höher einschätzt, als dieser andere zugesteht. Dass man das, was man auf den anderen projiziert, seine Wertigkeit für einen selbst, automatisch als umgekehrte Wertigkeit von sich selbst für den anderen voraussetzt. Und das ist nun mal leider nicht so.
Klar, das wissen wir, im Kopf - aber der Stich der Eifersucht, des Neides (denn nichts anderes isses am Ende) passiert im Herzen...
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